Was ist die sogenannte Betriebsgefahr?

Gemäß § 7 StVG (Straßenverkehrsgesetz) haften Fahrer und Halter eines Kraftfahrzeuges für Gefahren, die sich aus dessen Betrieb ergeben. Die Betriebsgefahr beschreibt dabei eine abstrakte Gefährlichkeit, die durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr entsteht, ohne dass ein irgendwie verkehrswidriges Verhalten des Fahrzeugführers oder Fahrzeughalters vorliegt.

Gibt es eine generelle Mithaftung nach der Betriebsgefahr?

Eine Haftung im Sinne der Betriebsgefahr lässt sich nur ausschließen, wenn nachgewiesen werden kann, dass es selbst bei bestem Fahrverhalten zum Unfall gekommen wäre. Dies ist etwa bei einem Auffahrunfall oder einem Vorfahrtsverstoß der Fall. Vielfach wird auch von einer Haftungsquote für die Betriebsgefahr abgesehen, wenn der Verkehrsverstoß des gegnerischen Fahrzeugführers besonders grob war.

Welche Bedeutung hat die Betriebshaftung für die Schadensregulierung?

Gerne wird die Betriebshaftung als Einwand von den Versicherungen benutzt, um dem Geschädigten eine Mithaftung vorzuwerfen. Im Falle einer einfachen Betriebsgefahr wird von den Gerichten in der Regel eine Mithaftung von 20 % zugerechnet. Trifft alle Beteiligten eine Mitschuld, werden die Verschuldensanteile abgewogen und im Verhältnis zur Abwägung der Gefahranteile für die Berechnung der Haftungsquoten genutzt. Zwar gibt es Quotentabellen, die für die Berechnung der Haftungsquoten herangezogen werden, doch müssen diese dem Einzelfall angepasst werden.

Was kann ich als Geschädigter tun?

Als Geschädigter sollte man eine pauschale Kürzung seiner Ansprüche nicht einfach hinnehmen. Selbst wenn die Betriebshaftung Anwendung findet, ist im Einzelfall zu prüfen, ob Sorgfaltspflichten verletzt sein könnten, ob sich diese nachweisen lassen und welche Unfallquote letztlich angemessen sein kann. So wirken sich beispielsweise Aspekte wie die Art des beteiligten Fahrzeugs auf einen zusätzlichen Abschlag auf die Betriebsgefahr aus. Relevant ist auch die langjährige Fahrpraxis oder die berufsbezogene Fahrtätigkeit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Unfall mit Teilschuld bleiben Sie bei der „normalen“ Abrechnung schnell auf einem großen Teil des Schadens sitzen.
  • Das Quotenvorrecht schafft Abhilfe: Die gegnerische Versicherung muss gewisse Posten ganz ausgleichen.
  • Durch das Quotenvorrecht kann die volle Haftung für den Unfall erreicht werden.
  • Erfahren Sie, wie Sie 1.000,00 € zusätzlich regulieren können.
So unterstützen wir Sie

Wir kennen die Tricks der Versicherung und setzen alle in Betracht kommenden Ansprüche für Sie durch – so erhalten Sie den maximalen Schadensersatz. Wir übernehmen die gesamte Regulierung für Sie, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen. Durch langjährige Erfahrung sichern wir für Sie die bestmögliche Lösung.

So tricksen die Versicherungen

Die meisten Geschädigten wissen nicht, was Ihnen zusteht. Das nutzen die Versicherungen aus. Sie zahlen weniger, überhaupt nicht oder sehr schleppend. Auch versucht man, Sie mit einer minderwertigen 'billig' Reparatur abzuspeisen. Sie bleiben auf einem Teil des Schadens sitzen. Nach unserer Erfahrung verschenken die Geschädigten oft 1.000 € oder gar mehr, da sie sich auf die gegnerische Versicherung verlassen. Oder wussten Sie, dass Ihnen eine Schadenspauschale, Wertminderung Nutzungsausfall usw. zusteht?

So unterstützen wir Sie

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Warum ist der Service kostenfrei?

Der Service ist kostenfrei, denn die gegnerische Versicherung muss auch unser Honorar bezahlen (§ 249 BGB; BGH, Urteil vom 18.07.2017). Tragen Sie eine Mitschuld an dem Unfall, wird nur aus dem regulierten Betrag die Rechnung erstellt – Sie tragen also niemals unser Honorar.

Prüfen Sie jetzt Ihre Ansprüche.
Gerne können Sie uns auch über die kostenlose Hotline 0800 1102400 erreichen.

Was sollte ich nach einem Unfall noch beachten?

Ist der Unfall passiert, stellen sich für den Geschädigten zahlreiche Fragen. Wir raten dringend davon ab, zu versuchen, den Schaden selbst bei der gegnerischen Versicherung zu regulieren. Die gegnerische Versicherung wird immer versuchen, Ihnen in jeglicher Hinsicht Probleme zu bereiten, selbst wenn die Versicherung am Anfang sehr freundlich erscheinen mag. Unsere Erfahrungen zeigen, dass durch eigene Regulierungsversuche Geschädigte auf einem hohen Schaden sitzen geblieben sind, die Versicherung überhaupt nicht leistet oder nur sehr schleppend (nach mehreren Monaten) bezahlt.

 

Lassen Sie die erfahrenen und spezialisierten Rechtsanwälte von UNFALLASSISTENT24 den Schaden für Sie regulieren – kostenfrei, denn bei einem Unfall ohne eigene Schuld (bzw. nur mit eigener Teilschuld) muss die gegnerische Versicherung auch diese Kosten übernehmen. 

Das meinen unsere Kunden

Hatten einen Unfall und wussten nicht mehr weiter. Dann sind wir auf Unfallassistent24 aufmerksam geworden und alles ging ganz schnell. Der Schaden wurde uns bezahlt und wir mussten uns um nichts kümmern.

Tim H. und Verena S., Potsdam

Mir wurde die Vorfahrt genommen. Die Frau am Telefon bei Unfallassistent24 hat mir alles genau erklärt und den Schaden der Versicherung gemeldet. Ich habe nach 10 Tagen schon mein Geld bekommen. Wirklich mal eine sinnvolle Erfindung!

Carolin H., München

Ich hatte zum ersten mal im Leben einen Unfall. Die gegnerische Versicherung hat sich geweigert zu bezahlen. Ich habe dann die Hilfe von Unfallassistent24 telefonisch in Anspruch genommen; dann wurde mein Recht durchgesetzt. Danke für diese Dienstleistung.

Siegfried W., Bad Segeberg

Bei unverschuldetem Unfall empfehlen wir immer die Experten von Unfallassistent24. Fälle ohne professionelle Hilfe enden oft im Chaos. Die Experten von Unfallassistent24 sorgen für eine schnelle reibungslose Abwicklung im Sinne unserer Kunden.

GF der RTM Lackzentrum GmbH, Freiberg a. N.