Was tun, wenn sich die gegnerische Versicherung nicht meldet?

Was tun, wenn sich die gegnerische Versicherung nicht meldet?

 

Kommt es zu einem Verkehrsunfall, den ein anderer verschuldet hat, müssen Sie sich (vielleicht zum ersten Mal in Ihrem Leben) mit einer Kaskoversicherung auseinandersetzen. Nach unserer langjährigen Erfahrung wird aber genau dies immer problematischer. Hier gibt es nach unseren Erfahrungen zwei Strategien: Zum einen versucht die Versicherung, zuvorkommend zu sein und möglichst schnell (möglichst billig) den Schaden zu regulieren. Zum anderen versucht die Versicherung, die Regulierung möglichst lange herauszuzögern. Diese Zermürbungstaktik kommt immer häufiger vor und soll zunächst die Auszahlung verzögern. Auch soll hierdurch der Eindruck erwecken, Sie könnten „froh sein“ überhaupt etwas zu bekommen. Viele Geschädigte sind schließlich so genervt, dass Sie sich auch mit einem viel zu niedrigen Schadensersatz zufriedengeben.

Wie kann ich mit der gegnerischen Versicherung in Kontakt treten?

Hier gibt es zwei Wege, nämlich telefonisch oder schriftlich. Jedes Versicherungsunternehmen hat eine Servicehotline, wobei hier die Möglichkeit besteht, mit Sachbearbeitern zu sprechen. Dies kann manchmal den Sachverhalt, verglichen zur schriftlichen Kontaktaufnahme, vereinfachen. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten: Jede (möglicherweise negative) Erklärung Ihrerseits kann bei Gericht dann durch den Sachbearbeiter der Versicherung bezeugt werden. Notieren Sie sich in jedem Fall Namen und Kontaktdaten des Mitarbeiters sowie den Inhalt des Gesprächs für Ihre Akten.

Welche Frist muss ich der Versicherung nach dem Unfall zugestehen?

Natürlich kann die Versicherung nicht sofort vollkommen ohne Prüfung den Schaden übernehmen. Dies hat auch die Rechtsprechung erkannt und den Versicherungen eine sogenannte Prüffrist eingeräumt. Diese beginnt mit dem Schreiben an die gegnerische Versicherung, in dem Angaben zum Unfall gemacht werden. In diesem muss ausführlich Unfallort, Unfallzeit sowie Unfallhergang beschrieben werden. Die Prüffrist beträgt nach der Rechtsprechung zwischen 4 und 6 Wochen; diese Zeit müssen Sie (als Laie) der Versicherung zugestehen.

Was kann ich machen wenn, sich die Versicherung nicht meldet?

Grundsätzlich ist es als Laie wichtig, immer nachzuhaken; also anrufen und Erinnern. Auch können Sie durch den Hinweis auf die Prüffrist zeigen, dass Sie sich mit der Materie bereits beschäftigt haben. Wichtig ist es, immer einen fixen Termin zu setzen. Auch können Sie  bei der BaFin eine Beschwerde einreichen, wobei hier der Nutzen immer ungewiss ist. Überdies kann dies auch sehr lange dauern.

Was kann ich noch tun?

Sie haben als Geschädigter das Recht, auf Kosten der gegnerischen Versicherung einen Anwalt zu beauftragen. Wir sind eine auf Verkehrsunfälle spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, die sich als Dienstleister für den Unfallgeschädigten versteht. Durch unsere spezialisierten Rechtsanwälte können wir sicherstellen, dass der Unfall zügig und mit dem höchstmöglichen Ersatzanspruch für Sie reguliert wird. Wir verfügen über einen weiten Erfahrungsschatz, der in der Regel sicherstellt, dass die gegnerische Versicherung bereits nach etwa 2-3 Wochen in der Regeln den Schaden ganz überwiegend beglichen hat.

Nur ganz nebenbei bemerkt: Auch wir haben ein Interesse daran, dass Sie den maximalen Schadensersatz schnellstmöglcih erhalten: Denn je höher dieser ausfällt, umso höher ist auch die Vergütung des Rechtsanwalts.

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